Für die Abgabe an eine Druckerei reicht ein gewöhnliches PDF oft nicht: Schnittmarken zeigen, wo geschnitten wird, Beschnitt (Bleed) sorgt dafür, dass Farbe sauber bis an den Rand reicht, und häufig wird eine PDF/X-Datei in CMYK mit eingebetteten Schriften verlangt. Diese Seite erklärt die Vorbereitung einer druckfertigen Datei.
Schnittmarken und Beschnitt
Schnittmarken (トンボ) zeigen, wo die Seite beschnitten wird, einschließlich Registrierung. Für westlichen Satz fügt das Paket crop sie hinzu (\usepackage[cam,center]{crop}). Für ernsthafte japanische Druckabgabe zeichnet gentombow (texjporg) korrekte digitale Tombow für Self-Publishing, nimmt standardmäßig 3 mm Beschnitt und setzt im PDF /TrimBox (Endformat) und /BleedBox (inklusive Beschnitt). Die jsclasses-Option tombow zeichnet nur „tombow-ähnliche“ Marken; für echte Abgabe sollte gentombow dazu. Beschnitt bedeutet, randabfallende Gestaltung etwa 3 mm über die Schnittlinie hinaus zu verlängern, damit kleine Schneideabweichungen keine weißen Ränder lassen.
% 欧文 / Western: crop package
\usepackage[cam,center]{crop}
% 日本語 / Japanese: jsclasses option + gentombow for proper digital tombow
\documentclass[tombow]{jsarticle}PDF/X-Abgabe
Druckereien verlangen häufig PDF/X (X-1a, X-3, X-4): das Druck-Gegenstück zu PDF/A, mit CMYK- und Schmuckfarben, vollständig eingebetteten Schriften, einem Output Intent (ICC-Profil) für die Druckmaschine und korrekter TrimBox/BleedBox (CropBox nicht gesetzt, ArtBox verboten). Das Paket pdfx erzeugt solche Dateien: \usepackage[x-1a]{pdfx} (X-1a erlaubt nur CMYK und Schmuckfarben).
\usepackage[x-1a]{pdfx} % PDF/X-1a(CMYK+特色)/ CMYK + spot onlyCheckliste vor der Abgabe
- Schnittmarken im Endformat plus ca. 3 mm Beschnitt hinzufügen (gentombow für Japanisch).
- Den Farbraum der Druckerei verwenden (meist CMYK); Bilder hochauflösend halten (typisch 300-350 dpi).
- Alle Schriften einbetten und mit
pdfxals PDF/X exportieren. - TrimBox/BleedBox korrekt setzen und CropBox nicht setzen.
- Am Ende die Abgabespezifikation der Druckerei befolgen und PDF/X mit einem Werkzeug wie veraPDF validieren.